Integration und Naturschutz

Bereits 2015 startete das sogenannte  "Springkrautprojekt" - ein Projekt, das Naturschutz-, soziale und Integrationsaspekte miteinander verknüpft. Das Projekt setzt sich zum Ziel, den invasiven Neophyt "Drüsiges Springkrauf" im Landkreis Ravensburg primär in naturschutzfachlich wertvollen Gebieten auf ein Minimum zu reduzieren und damit Lebensräume für einheimische Arten zu erhalten. Positive Effekte entstehen dadurch sowohl für die Natur als auch für die Geflüchteten.

Das Projekt bietet Geflüchteten eine Chance mit einfacher Arbeit in der Natur eine erste Beschäftigung und "deutschsprachige Zusammenarbeit" mit anderen Akteuren zu finden.

Die Projektfinanzierung setzte sich aus verschiedenen Töpfen zusammen, die über die Landschaftspflegerichtlinie, Zuschüsse des Landkreises, bis hin zu kommunalen und privaten Spenden reichten.

Der LEV, der das Projekt mit angestoßen hat, übernimmt hinsichtlich der LPR die Antragstellung, die Abrechnung und begleitet das Projekt von fachlicher Seite.

2016 wurden mit sechs Einsatzteams über 4.000 Arbeitsstunden in diversen Projektgebieten gearbeitet. 85 Personen (Kooperation zwischen Geflüchteten und Personen aus den Helferkreisen/ehrenamtliche Privatpersonen) waren im Projekt beschäftigt. Das Projekt wurde 2017 fortgesetzt, schwerpunktmäßig wurden die letztjährigen Gebiete bearbeitet. Dafür wurden etwa  2.700 Arbeitsstunden im Gelände geleistet. Auch 2018 waren drei Einsatztrupps mit insgesamt 2200 Geländestunden in den Gebieten aktiv.

Den Abschlussbericht für das Projektjahr 2020 finden Sie hier :

Abschlussbericht Springkrautprojekt 2020
Springkrautprojekt_2020.pdf
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